Mit Lakritz wird ein Schuh draus.
Die Schuhe und Schnürsenkel, die Charlie Chaplin im Film "Goldrausch" verspeist, waren in Wirklichkeit aus Lakritz.
Des Franzosen Liebling.
Auch Napoléon war ein großer Freund der Süßholzwurzel. Man sagt, er soll stets Süßholzpulver bei sich getragen haben.
Das Geheimnis des Pharaos Tut Ench Amun.
Schon die Ägypter kannten die wohltuende Wirkung der Süßholzwurzel und nannten sie "Das braune Gold der Götter". So fand man im Grab des berühmten Pharaos Tut Ench Amun eine Wurzel des Süßholzstrauches als Grabbeilage.
Lakritz als Atemerfrischer?
Im Süden Italiens ist die unverarbeitete Wurzel der Süßholzpflanze sehr beliebt. Sie wird einfach ausgegraben, gewaschen und als Atemerfrischer gekaut.
Woher stammt eigentlich der Begriff "Süßholz raspeln"?
Wer Süßholz raspelt, führt eine sehr schmeichelnde Unterhaltung. Diese Redensart hat ihren Ursprung im Mittelalter, als aus geraspeltem Süßholz Süßwaren hergestellt wurden. Der beim Raspeln entstandene Süßholzstaub gelangte in den Mund und erzeugte dort einen leckeren süßen Geschmack. Früher bekamen die Leute nicht genug davon und raspelten einfach weiter, damit das, was sie sagten auch einen
"süßen" Beigeschmack bekam.
