Umweltschutz bei Katjes

Unserer Umwelt zuliebe optimieren wir kontinuierlich unsere Produktion und leisten einen Beitrag zur Ressourcenschonung. An zahlreichen Stellen in der Produktion messen und zählen wir beispielsweise Strom- und Wasserverbrauch und wiegen unseren Abfall direkt an den Anlagen. Denn nur wenn wir alles genau im Blick haben, können wir nachhaltig sein und uns auch künftig immer weiter verbessern.

Klima und Energie

2020 stellen wir unsere Produktionsstandorte erstmals klimaneutral! Da uns die ökologische Verantwortung und der Schutz unserer Umwelt am Herzen liegen, kompensieren wir als eines der ersten Unternehmen der Branche freiwillig unsere CO2-Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll und nehmen damit erneut eine Vorreiterrolle ein! Diesem Schritt sind bereits zahlreiche Schritte vorausgegangen, um Energie und Emissionen zu vermeiden und einzusparen. Da selbst gemacht nicht nur gut schmeckt, sondern in punkto Energie auch effizient ist, produzieren wir in Emmerich für unsere Produktion gleich einen großen Teil des nötigen Stroms und der erforderlichen Wärme selbst – und zwar in unserem hochmodernen Blockheizkraftwerk (BHKW). Der übrige Strom ist 100% Ökostrom aus reiner Wasserkraft. Durch die Umstellung auf Ökostrom haben wir es geschafft, unseren CO2-Fußabdruck zwischen 2012 und 2016 um 28% zu verkleinern, wie uns Experten in einer Kurz-Klimabilanz errechnet haben. Das ist ein Schritt auf dem Weg zu unserem Klimaziel: bis 2022 35% und bis 2030 45% weniger CO2-Emissionen zu verursachen. Um diese Ziele zu erreichen, sind aber noch weitere Maßnahmen notwendig. Dazu gehören größere Investitionen in energieeffizientere Maschinen und Anlagen, aber natürlich auch kleinere Dinge, wie der Ersatz von alten, kaputten Glühbirnen durch sparsame LED-Leuchtmittel!
Veggie jes jes jes schmeckt übrigens auch der Umwelt! Bei der Produktion unserer vegetarischen Grün-Ohr Bärchen entstehen etwa 20% weniger schädliche Emissionen wie CO2 und Methan, als bei der Produktion von gelatinehaltigen Fruchtgummibären. Trotz aller Anstrengung werden wir es kurzfristig leider nicht schaffen, unsere Emissionen vollständig zu vermeiden. Allerdings gleichen wir ab sofort die direkt durch uns verursachte Klimabelastung aus. Da der Klimawandel zu den größten Herausforderungen für die Menschheit zählt, sind wir davon überzeugt, dass es notwendig ist sich neben den intensiv verfolgten eigenen Klimaschutzmaßnahmen zusätzlich zu engagieren und über glaubwürdige Projekte hochwertige CO2-Zertifikate zu erwerben. Aus diesem Grund haben wir die Treibhausgasemissionen unserer drei Produktionsstandorte von unserem Partner „Fokus Zukunft“ nach dem weltweit anerkannten Green House Gas (GHG)- Protocol erfassen lassen und durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten für das gesamte Jahr 2020 unseren Firmen-CO2-Fußabdruck ausgeglichen.
Mit diesen Zertifikaten unterstützen wir beispielsweise ein Biomasseprojekt in Indien zur Energieerzeugung, je ein Kochofen-Projekt in Ruanda und in Kenia sowie ein Waldschutzprojekt in Peru. Alle Projekte sind von externen Organisationen überprüft und zertifiziert. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz fördern die Projekte gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern. Um gemeinsam großes zu erreichen und andere ebenfalls zu mehr Engagement für den Klimaschutz zu ermuntern haben wir uns außerdem der Allianz Für Klima und Entwicklung angeschlossen. Doch das ist selbstverständlich noch nicht alles! Die Unterstützung der Klimaschutzprojekte sehen wir als ein Element unserer Maßnahmen zum Klimaschutz. Wir werden weitere Schritte gehen um unsere Emissionen weiter zu reduzieren – unser Ziel, die Emissionen bis 2030 nahezu zu halbieren, haben wir weiter fest im Blick!

Wasser (sparen) marsch!

 
Weil sauberes Wasser eine wertvolle Ressource ist, nehmen wir unseren Wasserverbrauch permanent unter die Lupe – mit starkem Ergebnis! Verglichen mit 2014 haben wir in 2017 14% weniger Wasser pro produzierter Tonne verbraucht. Denn alle im Unternehmen wissen: jeder Tropfen zählt! Unser Ziel ist es, bis 2022 weitere 12% Wasser – im Vergleich zu 2017 – einzusparen.

Verpackungen & Abfall

Weil unsere Verpackungen hohen Qualitäts- und Hygienestandards entsprechen müssen, sind sie aus Kunststoff. Leider gibt es für uns derzeit noch keine nachhaltige, dauerhaft, sicher und ökonomisch sinnvoll einsetzbare Alternative. Wir empfehlen somit unsere Beutel zu recyceln, also im Plastikmüll zu entsorgen. So werden sie Teil des Kreislaufs der Wiederverwertung, um ihnen einen neuen Nutzen zuzuführen und um Klima und Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.

Gemeinsam mit Lieferanten konnte Katjes den Verbrauch von Stretchfolie, mit der Lieferungen umwickelt werden, seit 2013 bisher um 50% senken! Wir arbeiten daran, noch mehr einzusparen! Und auch im Pausenraum gibt es für unsere Mitarbeiter statt Einweg-Trinkbechern nun wiederverwertbare Metallflaschen – und somit viel weniger Plastikmüll, ganze 144.000 Becher jedes Jahr!

Insgesamt haben wir uns zum Ziel gesetzt, bis 2022 10% weniger Abfall als noch 2017 entsorgen zu müssen.
Juhu! All unsere Katjes Kartons sind aus 100% recyceltem und FSC®-zertifiziertem Material! Bei den verwendeten Materialien wird gewährleistet, dass Menschen und Natur fair und verantwortungsvoll behandelt werden. Auch beim Kauf von Büromaterial achten wir darauf, dass Papier und Kartons aus nachhaltigen Quellen stammen.